Programm „Rucksack-Kita“ geht in die zweite Runde

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WOLL Sauerland Kindergarten
Teilnehmerinnen der Rucksack-Gruppe sowie Elternbegleiterin Kadriye Temiz, Einrichtungsleitung Edeltraud Wichtmann (von links) und Mitarbeiterin Iwona Susczyk (rechts) freuen sich über die Vergabe der Zertifikate (Foto: Kreis Olpe).

Neun Mütter und deren Kinder aus dem Familienzentrum St. Bartholomäus in Lennestadt-Meggen nahmen seit dem vergangenen Jahr erfolgreich am Sprach- und Elternbildungsprogramm „Rucksack-Kita“ teil.

Das Programm wird über die Kommunalen Integrationszentren in vielen Kindertageseinrichtungen in NRW angeboten. Es richtet sich an Eltern und Kinder mit der Zweitsprache Deutsch und ermöglicht eine durchgängige Sprachbildung in zwei Sprachen – der Familiensprache und der deutschen Sprache.

In wöchentlichen Treffen werden die Mütter durch eine ausgebildete Elternbegleiterin in das Programm eingeführt und lernen, wie sie ihre Kinder bestmöglich in ihrer Entwicklung fördern können. Anhand von mehrsprachigem Material, welches sich an den Kita-Themen orientiert, werden die Mütter u.a. dabei unterstützt, zu Hause mit ihren Kindern in der Familiensprache zu sprechen und zu üben. Gleichzeitig findet parallel dazu eine Deutschförderung für die Kinder durch eine Erzieherin in der Kita statt. So bekommen die Kinder die Möglichkeit, in beiden Sprachen aufzuwachsen und spielerisch Deutsch zu lernen. Die Eltern werden durch die wöchentlichen Treffen in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt, die Eltern-Kind-Bindung gefestigt und die Familien als aktiver Partner für die Kita gewonnen.

Die Gruppe in Lennestadt wurde durch Kadriye Temiz begleitet, die sich auf mehrtägigen Fortbildungen zur „Rucksack“-Elternbegleiterin ausbilden ließ. Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Programm, wird in Lennestadt-Meggen auch im nächsten Kindergartenjahr eine Rucksack-Gruppe angeboten.

Die Begleitung und Koordination des Programms, wird vom Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Olpe (KI) durchgeführt. Bei Fragen zum Programm können sich Interessierte an Anna Lillotte vom KI wenden (Email: a.lillotte@kreis-olpe.de, Tel.: 02761/81461).

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