Berghoff Gruppe baut neuen Produktionsstandort in Auburn (Alabama)

Serienproduktion in den USA mit europäischen Prozessen – 100 Jobs in fünf Jahren am neuen Standort geplant

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WOLL auerland Alabama
v.l.n.r.: John Emerson (Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland), Ulrich Berghoff (Gründer und CEO Berghoff Gruppe), Bruce Andrews (stellvertretender Handelsminister der USA)

Die international operierende Berghoff Gruppe baut einen neuen Produktionsstandort in den USA. Das neue Werk soll in Auburn, Alabama entstehen und im Frühjahr 2017 seinen Betrieb aufnehmen. Die Investitionssumme beläuft sich auf rund 30 Mio. Dollar in den kommenden fünf Jahren. Mittelfristig sollen in Auburn rund 100 neue Jobs geschaffen werden. Mit dem neuen Standort in Auburn setzt Berghoff seine Internationalisierungsstrategie fort. Mit den bereits bestehenden Werken in Drolshagen und Wenden im Sauerland, in Bergisch Gladbach bei Köln und in Altdorf im Kanton Uri in der Zentralschweiz wird Auburn der fünfte Produktionsstandort der Berghoff Gruppe.

„Wir sehen in den USA ein immenses Potential, insbesondere in unseren Fokusbranchen Halbleiterindustrie, Öl und Gas, Energie sowie Luft- und Raumfahrt. Die Universität in Auburn verfügt über starke Referenzen und Programme bei der Ausbildung junger Absolventen in technischen Berufen und über einen hervorragenden Technologietransfer. Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträger in der Stadt Auburn und im Staat Alabama unterstützen unser Vorhaben nach Kräften. Mit Auburn haben wir den idealen Standort gefunden und sehen sowohl mittel- als auch langfristig herausragende Perspektiven, um mit dem neuen Standort in den USA auch unsere europäischen Standorte in Deutschland und in der Schweiz weiter zu stärken und neue Märkte zu erschließen“, erklärt Oliver Bludau, Geschäftsführer der Berghoff Gruppe.

Geplant ist auch, Produktionsverfahren und Prozesse für besonders anspruchsvolle Werkstücke in den europäischen Berghoff-Werken zu entwickeln und diese dann in die USA zu transferieren – bis hin zur Serienproduktion. „Unsere Technologen und Zerspanungsexperten qualifizieren die gesamten mechanischen Prozesse in unseren europäischen Werken auf der Infrastruktur, die später auch in den USA eingesetzt wird. Nach erfolgreicher Qualifizierung von etwa 6 bis 24 Monaten transferieren wir die eingespielten und auditierten Prozesse sowie die dazugehörige Infrastruktur in unser Werk in Alabama, in dem unsere Zerspanungsexperten die Produktion weiterhin eng begleiten“, verspricht Bludau. Wer Berghoff beauftrage, bekomme so immer das Beste aus beiden Welten. Technologische Standards könnten über den Atlantik adaptiert, Währungsvorteile könnten genutzt und Know-how gemeinsam weiterentwickelt werden. „Für Berghoff-Kunden eine Reihe Vorteile“, so Bludau.

Auch der eigens von Berghoff entwickelte „3-Step Vertical Integration Process“ wird in den USA zum Einsatz kommen. „Wir stellen unser gesamtes Know-how aus tausenden Projekten, unsere Kooperationen mit Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie unsere Supplier Ideas zur Verfügung und bauen diese mit dem Wissen unserer amerikanischen Partner und Mitarbeiter noch weiter aus.“

Erstmals bekannt gegeben wurde die Expansion der Berghoff Gruppe in die USA im Rahmen der Hannover Messe. Die USA waren in diesem Jahr Partnerland der weltweit führenden Industriemesse. „Hier wurde die Unterstützung durch die amerikanischen Repräsentanten besonders deutlich. Bei persönlichen Treffen mit dem US-Botschafter in Deutschland John Emerson, dem stellvertretenden US-Handelsminister Bruce Andrews sowie Vertretern der Stadt Auburn wurden letzte Details besprochen“, erklärt Ulrich Berghoff, Gründer der Berghoff Gruppe und ebenfalls Geschäftsführer des Unternehmens.

Weitere Informationen über die Berghoff Gruppe, die Standorte und Leistungen sowie über den von Berghoff entwickelten „3-Step Vertical Integration Process“ gibt es unter www.berghoff.eu.

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