Mit dem Fahrrad ein grandioses Panorama erobern

Frühlingsanfang auf zwei Rädern

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WOLL Sauerland Fahrradtour
Ein ordentliches Stück Arbeit, das sich aber wirklich lohnt. Der Blick ins Lennetal ist einfach wunderbar.

Der Frühling steht vor der Tür und die ersten schönen Tage locken schon bald wieder hinaus ins frische Grün. Schnell ist man auf dem Fahrrad wieder in Übung, vielleicht traut man sich schon richtig hinauf auf den Berg. Was das angeht, hat unser Lennetal ein phantastisches Panorama zu bieten, für das man freilich ganz ordentlich strampeln muss…

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Rauf auf den Berg! Wofür haben wir sie sonst?

Wir beginnen die Tour hinauf zum Schombergturm in Finnentrop, am neuen Parkplatz neben der Umgehungsstraße. Nach Möglichkeit wählen wir dazu einen Sonntagmorgen, weil dann wenig auf den Straßen los ist und es keinen LKW-Verkehr gibt. Talabwärts geht es an der Lenne entlang über den Radweg durch Frielentrop bis nach Lenhausen. Dort bleiben wir hinter der Bahn, passieren die ehemalige Firma Freiburg und überqueren hinter dem Sportplatz den Fluss, um schon bald auf dem Weg nach Rönkhausen ein weites Feld zu erreichen, wo sich das Lennetal wunderbar in alle Richtungen hin öffnet. Der Radweg steigt einen Kilometer weiter links hinauf in den Wald, weil das Werksgelände der Holzfirma Kirchhoff gesperrt ist. Den Schildern folgend, fällt der Weg bald wieder und kommt an der Lennebrücke in Rönkhausen heraus. Rein geht es ins Dorf, wo es am Kreisverkehr bei Sondermann auch sonntags einen Kaffee zur kleinen Pause gibt, bevor wir den Hohen Lenscheid unter die Pedale nehmen, indem wir der L 687 in Richtung Sundern folgen.

Stramme sechs Kilometer sind es bis auf den Kopf, aber die Steigung ist sehr gleichmäßig und mit einem guten Bike ganz angenehm zu schaffen. Auf dem Kopf beim Gasthof Ermes biegen wir rechts ab und es geht noch einmal knapp zwei Kilometer bergauf zur Wildenwiese, wo beim Landgasthof Steinberg der Biergarten lockt. Nun eine letzte harte Steigung, und der Schombergturm ist erreicht, von dem aus man ein unvergleichliches Panorama genießen kann, während einem der Höhenwind um die Nase pfeift. Anschließend bleiben wir auf dem Höhenweg und verschwinden schon bald im Wald, wo wir über den Schlubberbruch nach Faulebutter gelangen, um dort vielleicht bei Möppel Rademacher einzukehren, wo es sich herrlich draußen sitzen lässt. Der Schlubberbruch wurde übrigens dereinst von Bergleuten bewohnt, die dort nach Erzen gegraben haben, heute eine von Geheimnissen umwitterte Wüstung!

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Der Schombergturm auf 648 Metern ü. NN. Bei klarem Wetter reicht der Blick bis ins Münsterland und zum Teutoburger Wald!

Vom Landgasthof Rademacher aus geht es bald über die K 29 hinunter nach Schönholthausen. Wer mag, kann nach etwa zwei Kilometern hinter Wörden rechts auf die K 28 abbiegen und über Glinge am Pumpspeicherkraftwerk hinunter nach Rönkhausen fahren. Geradeaus erreicht man über Schönholt-hausen das Dörfchen Müllen, wo man auf den Sauerland-Radring gelangt, der hinunter über Lenhausen zurück nach Finnentrop führt.

Es ist relativ beschwerlich, bis hinauf zum Schombergturm zu strampeln. Allerdings geht es dafür im Anschluss zur Belohnung auch fast nur noch bergab… Wir wünschen einen schönen Frühlingsanfang auf zwei Rädern!
von A. Gandras [Text/Fotos]

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