Traumstart für Schmallenberger Sauerland Card

2015 beschert Schmallenberg und Eslohe Übernachtungsrekorde

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Der Tourismus im Schmallenberger Sauerland und der Ferienregion Eslohe läuft. Wer auf 2015 zurückblickt, wird sogar sagen, er läuft hervorragend. Mit 8,3 % mehr Übernachtungen in Schmallenberg und 13,6 % mehr in Eslohe setzt die Region sauerlandweit Maßstäbe.

Welche Fakten zu diesen bemerkenswerten Zahlen des Statistischen Landesamtes NRW geführt haben, liegt für Tourismusdirektor Hubertus Schmidt auf der Hand: „2015 war ein Ausnahmejahr. Eine ausgezeichnete gesamtwirtschaftliche Lage, eine hohe Konsumbereitschaft und stabile Wetterbedingungen sorgten für eine extrem hohe Nachfrage durch unsere Kernzielgruppen Genussurlauber und Familien. Hier konnten unsere Betriebe ihre hohe Kompetenz und Qualität perfekt ausspielen. Durch die Einführung der Schmallenberger Sauerland Card zum 1.07. konnten wir zudem die Wahrnehmung unserer attraktiven Infrastruktur und damit die Besucherfrequenz in den Freizeitzielen unserer Region steigern. Eine für alle Seiten absolute win-win-Situation.“

Urlaubsregion Schmallenberg - Eslohe

Die Details:

Bemerkenswerte Zahlen bei NL-Übernachtungen
740.335 Gästeübernachtungen in Schmallenberger Betrieben größer als 9 Betten weist die Statistik von Information und Technik NRW für 2015 aus. 105.960 davon sind durch ausländische Gäste entstanden, was wiederum einen Anstieg von 36,4 % gegenüber 2014 bedeutet. Ins Verhältnis gesetzt heißt dies, dass etwa jede siebte Übernachtung in Schmallenberg durch das Gros der ausländischen Gäste, die Niederländer, zustande kommt. In Eslohe wurden 4.978 der insgesamt 136.594 Übernachtungen von ausländischen Gästen produziert, hier kam also jeder 27. Gast nicht aus Deutschland. Beides für Sauerländer Destinationen eher geringe Werte.

Zu welchen bemerkenswerten Ergebnissen die konsequente Fokussierung des niederländischen Reisemarktes führen kann, zeigt die Entwicklung des erst Anfang 2015 eröffneten Sauerland Alpin-Hotels in Schmallenberg-Grafschaft. Dem ehemaligen Maritim-Hotel sind ein Großteil der 26.900 Übernachtungen mehr aus den Niederlanden zuzurechnen.

Eine eher untergeordnete Rolle spielt der 22,3 %-ige Rückgang der ausländischen Übernachtungen in Eslohe: Rechnet man dieses erhebliche Minus in konkrete Übernachtungszahlen um, fehlen ca. 1.430 Übernachtungen. Diese wurden jedoch durch ein Plus von 13,6 % bei den inländischen Übernachtungen aufgefangen. Saldiert freut sich Eslohe über 16.352 mehr belegte Betten, speziell in Hotels und Gasthöfen.

Qualität sorgt für Spitzenauslastung
Die durchschnittliche Auslastung über alle Betriebsarten lag in Schmallenberg bei 47,6 % in Eslohe bei 39,1 %. Für Hubertus Schmidt ein klarer Beweis für die Qualität und die Authentizität des Angebots: „Unsere Betriebe halten, was unsere Werbung verspricht. Ihre Qualität und ihre fortlaufende Investitionsbereitschaft bildet die Basis unseres touristischen Erfolges. Angefangen von unseren 4- und 5-Sterne Häusern, über unsere bestens aufgestellten Gasthöfe und Kinderlandbetriebe bis hin zu den kleinen Pensionen und Ferienwohnungen: Die Qualität zieht sich wie ein roter Faden durch unser gesamtes Angebot.“

Schmallenberger Sauerland Card voller Vorteile
Schmallenberger SauerlandCardDer Einführung der Schmallenberger Sauerland Card zum 1.07.2015 misst Schmidt besonderen Einfluss zu: „Die vielen inkludierten Gratis-Leistungen machen die Buchung unserer Nebenerwerbsbetriebe mit wenig eigener Infrastruktur attraktiver. Außerdem hat die Schmallenberger Sauerland Card unseren Freizeitzielen eine teilweise erhebliche Besuchersteigerung beschert. Und damit kalkulierbare Mehreinnahmen, denn für jeden Besucher erhalten die Betreiber einen feststehenden Betrag erstattet.“
Da die Schmallenberger Sauerland Card in 2016 erstmals ganzjährig gilt und konsequent in das Marketing der Region integriert wurde, rechnet Schmidt mit weiteren Einnahmesteigerungen auf Seiten der Betreiber. Ebenso sieht er eine weiterhin positive Entwicklung der Übernachtungszahlen, auch wenn Januar und Februar wegen des fehlenden Schnees weniger gute Zahlen wie 2015 produzieren werden: „Viele unserer Gäste kommen nicht zum Skifahren oder Langlaufen, sondern einfach nur zum Spazieren gehen, Wandern, Abschalten, Genießen und Erholen. Und das können Sie bei uns hervorragend, nach kurzer Anreise, aber weit weg von den vielen Krisenherden in Europa.“

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