Die Welt zu Gast im Biggetal

Über Kairo und Kalkutta bis nach Harvard

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WOLL Sauerland Biggetal
Heute kaum mehr vorstellbar für ein Vorzeigeprojekt wie den Biggesee-Bau. Aber damals schrieb und zeichnete man eben noch mit der Hand.

Der Diplom-Ingenieur Franz Andreé (90) aus Neu-Listernohl, der im Auftrag des Ruhrtalsperrenvereins – seit 1990 Ruhrverband – maßgeblich an der Bauausführung der Talsperre beteiligt war, ist als solcher der älteste noch lebende aktive Zeitzeuge und war ebenso als solcher als einziger von Anfang bis Ende dabei. Im Mai 2006 überließ er dem Stadtarchiv Olpe offiziell als Geschenk drei Gästebücher der „Bauleitung Biggetalsperre Attendorn, Gut Ewig“. Der erste Eintrag datiert sich auf den 4. November 1958, der letzte auf den 17. November 1964. WOLL hat mal einen Blick hineingeworfen und geschaut, wer so alles da war …

Als derzeit größte Baustelle Europas fand das Bauwerk der Versorgungssicherheit für Menschen und Maschinen des Reviers, des Hochwasserschutzes und der Energiegewinnung internationale Beachtung, war Exkursionsziel von Schulen und Universitäten bis zur Eliteanstalt Harvard und vielen Experten auf dem weiten Gebiet der Technik. So geben die Gästebücher einen amüsanten Einblick in das unbeschwerte Gemütsleben mancher Studiosi und sind eine illustre Reise quer durch Deutschland und rund um den Globus. Es finden sich Eintragungen von Besuchern aus aller Herren Länder, manche mit einer Zeichnung, andere nur mit Datum und Unterschrift.

von B. Engel [Text/Fotos], Stadtarchiv Olpe [Textquelle]

WOLL-Magazin BIGGESEE Ausgabe 10 - Sommer 2015 aus der Druckerei von FREY PRINT + MEDIADiese und weitere interessante Geschichten lesen Sie in der Sommer-AUSGABE 2015 unseres Magazins
WOLL – RUND UM BIGGESEE UND LISTERSEE

 

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