Offener Garten in Gerlingen

Nicht nur Fichtenschonungen und Weihnachtsbäume: Im Sauerland blühen und wachsen auch andere Pflanzen

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WOLL Sauerland offener Garten
v.l.n.r.: Christa Brüser, Helmut Dummer und Magdalene Dummer

Magdalena und Helmut Dummer aus der Lingensiepenstraße in Gerlingen hatten am 20. Juli 2014 in ihren offenen Garten eingeladen. Vorweg gesagt: Die beiden sind keine professionellen Gärtner, wenn auch die Gartenlandschaft bei ihnen so aussieht. Entweder haben beide einen besonders ausgeprägten grünen Daumen oder eine große Leidenschaft für den Garten; oder eben beides zusammen! Über den ganzen sommerlich schönen Sonntag verteilt kamen ca. 250 Besucher und waren offensichtlich erstaunt über das, was sich ihren Augen da bot: Blumen in biblischer Vielfalt und sommerlicher Blütenpracht, handgemachter Schmuck, Livemusik vom Möllmicker Ausnahmegitarristen Vitali Kellermann, Skulpturen in Stahl, Holz, Glas und Stein, selbst gemalte Bilder in Öl und Acryl, aber auch für Leib und Magen kühle, fruchtige Sommerweine, schmackhafte Frikadellen und köstlicher Kuchen. Helmut Dummer hatte in seiner Einladung formuliert: Ich will einen Garten im geordneten Chaos zeigen! Dies ist ihm sicherlich vorzüglich gelungen.

Mitten in Gerlingen, leicht versteckt, eine kleine, feine, florale Oase, ein pittoreskes Kunstparadies und fast schon ein Event von mediterraner Heiterkeit! Selbst das Wetter spielte mit, nachdem morgens noch Regenschauer übers Land gezogen waren. Wie eine Freiluftgalerie wirkten die vielen Bilder von Magdalena Dummer und Christa Brüser: die passten schon gut in die Szene. 30 Jahre fleißige Gartenarbeit, Neupflanzen, Aussortieren, Wässern, Düngen, Treppenbau aus Natursteinen und alle Tätigkeiten im Garten je nach Jahreszeit … man konnte die viele Arbeit und das Engagement förmlich auf jedem Quadratmeter erkennen. Prächtig gelaunte Gastgeber gaben den Besuchern das Gefühl, an diesem herrlichen Sommersonntag das richtige Ausflugsziel gewählt zu haben. Zufriedene Gesichter bei Besuchern und Akteuren ließen die Hoffnung aufkeimen, dass dieses schöne Ereignis nächstes Jahr wiederholt werden könnte.

Eigentlich schon fast selbstverständlich, woll?

Text: Franz Josef Henke, Fotos: Christian Brüser

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